Überfüllsicherung / Sensorik

Überfüllsicherung / Sensorik

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    Überfüllsicherung am Ende einer Förderschnecke

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Was ist eine Überfüllsicherung?

Eine Überfüllsicherung überwacht, ob die Förderschnecke ihre Funktion wie geplant erfüllt reapektive erfüllen kann. Mit einer Überfüllsicherung wird festgestellt ob sich das Fördergut im Eintrittsschacht oder im Austrittsschacht der Förderschnecke staut. Ein socher Produktstau in einer Förderschnecke kann verschiedene Ursachen haben. Dies sind die folgenden:

  • Brückenbildung des Materials im Schacht
  • Produktastau durch grösseren Feststoff der irgendwo blockiert
  • Wellenbruch der Schneckenwelle  oder beim Antriebsstummel der Spirale 


Wann wird eine Überfüllsicherung benötigt?

Es ist meistens eine Entscheidung des Anlagenbetreibers, wie viel Prozessüberwachung gewünscht wird. Bei einem vollständig automatisierten Betrieb ist es sicher Sinnvoll, dass auch festgestellt wird, wenn es irgendwo klemmt und der Produktfluss unterbrochen wird. Es macht in den seltesten Fällen sinn, bei jeder Förderschnecke eine Überfüllsicherung zu installieren.


Wo wird eine Überfüllsicherung eingebaut?

Eine Überfüllsicherung kann bei einer Förderschnecke an den folgenden Orten installiert werden:

  1. Im Eintrittssschacht
  2. im Austrittsschacht
  3. Am Ende der Förderschnecke in Axialer Richtung


Im Fall 3 lösst die Überfüllsicherung aus, nachdem sich der Austrittsschacht der Förderschnecke vollständig gefüllt hat und das Gördergut über den vollen Schacht an das Ende der Förderschnecke gefördert wird.


Kann ein Eintrittsschacht als Hopper verwendet werden?

Ja. Ein Eintrittsschacht kann grundsätzlich als Hopper verwendet werden. In diese, Fall benötigt der Schacht mindestens 2 Sensoren um eine Rückmeldung leer und voll zu erhalten.

Wir empfehlen in diesem Fall in einer frühen Projektphase zu schauen, ob auch ein Eintrittsschacht in der entsprechenden Grösse Platz hat.


Welche Sensoren werden eingesetzt?

Je nach Anwendungsfall und Produkt werden unterschiedliche Sensoren eingesetzt. Wir arbeiten meistens mit einer der folgenden Lösungen.

Induktivsensor

Wir verwenden Induktivsensoren bei mechanisch auslösenden Überfüllsicherungen. Dabei drückt das Fördergut gegen einen Gummi, der dadurch nach aussen gedrückt wird. Dadurch nähert sich ein Metallstück dem Induktivsensor und lösst diesen aus.

Mikrowellenschranke

Mikrowellenschranken bestehen immer aus einem Sender und einem Empfänger. Diese Sensoren können in schwierigen Umgebungsbedingungen und bei abrasivem Fördergut eingesetzt werden. Denn sie werden ausserhalb des Übergabeschachts angebracht und kommen Somit nicht mit dem Fördergut in Kontakt.


Es wird gemessen ob sich Produkt zwischen den sender und Empfänger befindet. Es wird eine Produktsäule erkannt aber nicht durchfallendes Fördergut.

Radar

Der Radarsensor sendet über seine Antenne ein hochfrequentes Radarsignal aus. Das ausgesandte Signal wird von der Mediumoberfläche reflektiert und von der Antenne als Echo empfangen. Der Unterschied zwischen dem ausgesandten und dem empfangenen Signal wird durch spezielle Algorithmen in der Sensorelektronik ermittelt und in den Füllstand umgerechnet.


Es wird ein Füllstand gemessen.

Kapazitive Sensoren

Kapazitive Sensoren reagieren, wenn Sie von einem Medium umgeben sind. Befindet sich die kapazitive Sonde also im Produkt, so wird dies detektiert. Wenn 2 dieser Sensoren in einem Schacht eingesetzt werden können damit 2 Füllstände überwacht werden (leer und voll).

Dieser Sensor ist auch als Seilsonde erhältlich und kann in einem Schacht oder an einer Übergabestelle hängen.


Es wird gemessen ob Material anliegt oder nicht.


Lichtschranke

Die Lichtschranke erkennt ob sich etwas zwichen Sender und Empfänger befindet. Die Lichtschranke ist empfintlicher als der Mikrowellensensor. Die Lichtschranke löst also schneller aus und kann nicht dazu verwendet werden um duch einen Schacht zu schauen, durch den das Fördergut im Betrieb hindurchfällt.


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